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Samstag, 9.Juli und Sonntag, 10.Juli 2011 – Freiburg, ZMF

Per ICE nach Freiburg, hätte zwar auch mit der Band anreisen können, aber da mir schwant, dass wieder mal Tausenderlei vor dem Soundcheck auf meiner To Do-Liste auftaucht und die Kapelle gern auf den letzten Drücker aufläuft, ist diese Variante eindeutig besser für meine Nerven. Tue den Jungs – was das betrifft – allerdings heute unrecht, sie treffen rechtzeitig ein, und wir haben genug Zeit für Soundcheck und Probe. „Widderlich“ muss aufgefrischt werden, und die eine oder andere technische Frage harrt einer Lösung. Es ist unfassbar heiß in diesem riesigen ausverkauften Zelt, bereits im Verlauf des Soundchecks schwitze ich ein T-Shirt durch. Das ändert sich selbstredend auch nicht im Verlauf der Show, im Gegenteil. Ein wunderbares Heimspiel, gut vierhundert Kilometer südlich von Köln-Süd, aber das sind wir seit unserem ersten Auftritt in dieser Gegend auch nicht anders gewöhnt. Wenn ich mich recht entsinne, war das im Verlauf der „Für usszeschnigge“-Tour in der Arche in Waldkirch. Wie es aussieht, steht die Setliste für die nächsten Termine jetzt, „Widderlich“ passt optimal hinter „Drei Wünsch frei“, zwei Stücke, die auf einmal wieder hochaktuell sind.
Am Sonntagmittag verleiht das ZMF-Urgestein Alex Heisler mir dann den ZMF-Ehrenpreis. Frank Laufenberg ist extra aus Baden-Baden angereist, um die Laudatio zu halten. Mir zu Ehren spielt die Band „The Brothers“ einen Song und so langsam komme ich dahinter, woher ich Coco, den Gitarristen, ursprünglich kenne. Er hatte uns 1984 in Hagen, als Steff wegen seines Fingerbruchs für den Rest der „Salzjebäck“-Tour ausgefallen war, fast noch als Kind bei „Jupp“ auf dem Cello begleitet. 15:57 Uhr per ICE zurück nach Köln.

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