Niedeckens BAP - Startseite

Nideggen – Burg Nideggen

Wenn das hier nicht mal wieder eine der Top-Locations für ein Sommernachtstraumkonzert ist!! Vor drei Jahren, als ich hier „Chronicles“ gelesen habe, war das Wetter noch eher suboptimal, was heute eindeutig nicht der Fall ist. Erfreulicherweise sind die Temperaturen über Nacht um einige Grad heruntergegangen, immer noch strahlender Himmel, und der Burghof „meiner“ Burg ist restlos ausverkauft. Grandiose Bedingungen also, wenn da nicht wieder ein empfindlicher Teil des digitalen Monitor-Mischpults seinen Dienst verweigern würde. Also Soundcheck (Wenigstens raucht das Teil nicht wieder, wie beim Osnabrücker Warm Up WÄHREND der Show ab!!) unter worst case-Bedingungen: Achim muss den Monitor gleichzeitig mit dem Frontmix von vorn steuern, keine In Ear-Monitore. Währenddessen telefonieren Didi und Utz sich die Finger wund, um von irgendwoher das Ersatzteil zu bekommen und werden schließlich fündig. Es kommt noch rechtzeitig an, und die Show läuft wie gehabt mit den gewohnten Ohrstöpsel. Fast schade, denke vermutlich nicht nur ich, denn das klang alles recht ordentlich, was wir da beim Soundcheck abgeliefert haben. Jedenfalls eine Übung, die man ruhig ab und zu auch mal ohne Ernstfall-Drohung praktizieren sollte. Die Show, die ja im Grunde genommen, auch so was wie die Generalprobe für den Domplatten-Gig ist, verläuft optimal. Absolutes Heimspiel, wie immer in der Eifel. Das heutige Geburtstagskind ist ein Vater, dessen Sohn anfragt, ob wir „…diesem Wahnsinnigen, der immer mit einer Leopardenfell-Jacke“ zu unseren Konzerten käme, heute an seinem sechzigsten (!) Geburtstag nicht einen Song widmen könnten. Versuche also die ganze Show über, irgendwo im Auditorium einen Herrn im Alter zwischen mir und dem Jürgen in Leopardenfell-Jacke zu entdecken, was mir aber nicht gelingt. Erst als ich dem Mann dann „Verdamp lang her“ widme, (Nur dass das klar ist: Das bleibt eine absolute Ausnahme, denn der Song gehört MEINEM Vater!!) drängeln sich zwei glückliche Kerle eng umschlungen bis kurz vor die Bühne, die Leo-Jacke wird später nachgereicht. Auch was den „Rita“-Kult betrifft, heute eine neue Variante: Außer der obligatorischen Rita (siehe Trier 01.08.09) werden heute noch zwei weitere auf die Schultern kräftiger Herren gehoben. Wo soll das bloß enden?

zum Logbuch