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Montag, 2.Mai 2011 – Monschau, Aula St. Michael Gymnasium

Kleiner Umweg übers Büro, dann auf die Autobahn nach Monschau, nahe der belgischen Grenze. Als ich zuletzt durch dieses gut erhaltene Eifelstädtchen spaziert bin (das muss noch vor dem großen Besetzungswechsel 1999 gewesen sein, als wir hier wohnten und in Kalterherberg einen Warm-up-Gig gespielt haben), hatte ich lediglich eine Postkarte von Christos 1971 verhülltem Söller gefunden und mich gewundert, dass diese Kunstaktion überhaupt keine Spuren hinterlassen hat. Scheint die holländischen Familien und die deutschen Senioren, die vor allem im Sommer in Massen über Monschau herfallen, nicht so richtig zu interessieren. Das St. Michael Gymnasium liegt zu weit vom Ortskern entfernt, als dass ich noch am Nachmittag noch einmal nachsehen könnte, ob sich diesbezüglich etwas getan hat. Stattdessen ein Interview mit einem ostbelgischen TV-Sender, Soundcheck und Abendessen in der Garderobe. Alles läuft nach Plan, so, als ob zwischen Karlsruhe und hier lediglich ein Off-Tag und keine vierzehn Tage gelegen hätten, kein Gozo und kein Bremen. Aufmerksames Publikum, das wohl im August wieder geschlossen zum BAP-Auftritt auf der Burg Nideggen antreten wird, die keine halbe Stunde entfernt liegt. Der Auftritt steht bereits jetzt kurz vor „Ausverkauft“.

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