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Linz, Posthof

Leider schaffe ich es schon wieder nicht mich wenigstens mal ein, zwei Stündchen durch die Innenstadt von Linz treiben zu lassen. Im vergangenen Sommer hatte ich vor lauter Schiff-Romantik keine Lust, mich vom Festivalgelände zu entfernen und diesmal liegt sowohl das Hotel wie auch der „Posthof“ zu weit von der City entfernt, als dass es sich gelohnt hätte. Beim Soundcheck nochmal an „Domohls“ gefeilt, das jetzt seine endgültige Position vor „Verdamp“ gefunden hat, schließlich geht es bei diesem Song um eins der Themen, über das ich nie wieder gewagt habe, mit meinem Vater zu reden. Toni „Doppelpack“ Polster trainiert hier in Linz die Nachwuchs-Mannschaft (also wohl die Amateure?) des lokalen Erstligisten und kann deshalb traurigerweise nicht zum Soundcheck kommen. Zu gerne hätte ich mit ihm nochmal unsere gemeinsame Version von „Nix wie bessher“ aufgefrischt. Bei einem unserer „Amerika“-Gigs in der Kölner Sporthalle hatte er überraschenderweise mit mir vorm Vorhang stehend das Konzert eröffnet. So bleibt es heute dabei, dass ich ihm das Lied widme, eingedenk all des Spaßes, den wir in seiner FC-Zeit zusammen hatten. Unvergessen wird mir allerdings auch immer bleiben, wie er mich im Mai `98 unmittelbar nach dem verlorenen vorletzten Saisonspiel (ich war gerade mit Jürgen auf dem Weg nach Elba) anrief, um mir persönlich den ersten Abstieg in der Vereinsgeschichte beizubringen: „Du, Wolfgang, i bin´s, da Toni… mir hoam´s nimma g´schafft…“
Spielen eine nahezu perfekte Show und sitzen danach noch mit ihm und seinem Co-Trainer gemütlich (alle Mann) im Catering und lassen die alten Zeiten Revue passieren. Brauche wohl nicht zu erwähnen, dass im Laufe dieser Veranstaltung reichlich gelacht wurde.

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