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Köln

Im Wesentlichen zuhause an Songideen herumgefeilt. Scheine endlich im richtigen Modus angekommen zu sein, es läuft hervorragend und zwischendurch natürlich zu ein paar Veranstaltungen, wie zum FC gegen Bremen (immerhin ein Punkt) und zur Premiere des Musicals „Hairspray“ (erneut in meiner Funktion als Töchterversteher). Hatte ich mir schlimmer vorgestellt, würde ich auch nicht unbedingt jeden reinschicken, aber gut gelacht habe ich schon. Uwe Ochsenknecht in der Rolle der Edna Turnblad, also der Mutter der Hauptdarstellerin (die in der Verfilmung seinerzeit von John Travolta gespielt wurde), macht seine Sache hervorragend, vor allem weil er der Versuchung widersteht, sich tuckig aufzuführen. Auch Maite Kelly als Tracy Turnblad spielt klasse, fühlte mich zeitweise an die Chuzpe unserer guten alten Trude Herr erinnert. Bühnenbild und Musik (Es wurde zu einer tatsächlich im Hintergrund spielenden Band gesungen!!) auch prima, das einzige Manko bleibt allerdings die unfassbar dünne Story. Voraussehbarer geht’s eigentlich nicht einmal in Hugh Grant- oder Meg Ryan-Filmen zu.
Heute dann die Veranstaltung, auf die ich mich besonders gefreut hatte, die Verleihung des „Heinrich Böll-Preis der Stadt Köln“ an Uwe Timm im historischen Rathaus. Eine Auszeichnung, die ich ihm wirklich von ganzem Herzen gönne. Besonders gefällt mir die Herausarbeitung der geistigen Komplizenschaft Böll / Timm in der Laudatio (Mathias Greffrath) und Uwe Timms Danksagung: „Nicht Gehorsam, Pflichterfüllung, in den Dienst treten sondern Verweigerung, Lob des Unangepassten, des zivilen Ungehorsams.“

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