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Köln

Einlauf in die Zielgerade vor der Studiozeit. Allerlei Afrika-Nachbereitung und Bürokram, aber auch intensives Befassen mit den bisher fertiggestellten Kapiteln meiner Autobiografie. Treffe mich, nachdem ich alles noch mal in aller Ruhe gelesen habe, in Köln für zwei Tage mit Oliver und Jens Petersen, unserem Hoffmann & Campe-Lektor, um ein Gefühl für die Übertragbarkeit des geschriebenen Textes in die Hörbuch-Fassung zu kriegen. Keinerlei Problem, funktioniert tadellos. Des weiteren habe ich dann doch noch eine Wandkulisse angefertigt, an der schließlich das eigentliche Covergemälde fotografiert wird.
Der deutsche „Rolling Stone“ hatte mich vor einiger Zeit gebeten, meine persönlichen wichtigsten deutschen Alben aus den letzten Jahrzehnten zusammenzustellen, um in der Oktoberausgabe eine Art Ranking zu diesem Thema abzudrucken. Dies ist – für meinen Geschmack reichlich tendenziös – geschehen, wobei mein Name lediglich als Juror erwähnt wird, ohne den Leser erfahren zu lassen, wofür ich mich denn nun entschieden hatte. Schade, komme mir leicht als Stimmvieh behandelt vor, werde so etwas so schnell nicht mehr machen. Somit wenigstens hier im Logbuch für die, die es interessiert, meine kleine Auswahl, bei der es mir übrigens überhaupt nicht um eine festgelegte Reihenfolge geht. Von mir aus wären die Alben nach dem Alphabet geordnet auch in Ordnung. Nicht einmal Anspruch auf Vollständigkeit sei erhoben. Bloß als Alibilieferant für eine vermeintliche Experten / Kritiker-Jury komme ich mir dann doch leicht verschaukelt vor. Hätte wohl doch auf meine innere Stimme hören sollen, Rankings gehören definitiv ins Privatfernsehen.

Wolf Biermann – Chausseestr. 131
Udo Lindenberg – Andrea Doria
Ideal – Ideal
Stoppok – Happy End im La-La-Land
Herwig Mitteregger – Immer mehr
Nina Hagen – Nina Hagen Band
Rio Reiser – König von Deutschland
Reinhard Mey – Wie vor Jahr und Tag
Grönemeyer – 4630 Bochum
Dziuks Küche – Freche Tattoos auf blutjungen Bankiers
Fury in the slaughterhouse – Hooka Hey
L.S.E. – Für et Häzz un jägen d’r Kopp
The Piano has been drinking – The Piano has been drinking
Wolf Maahn – Irgendwo in Deutschland
Zeltinger – Live im Roxy
Trio – Trio
Heinz Rudolf Kunze – Brille
Die Toten Hosen – Horrorshow
Manfred Maurenbrecher – Viel zu schön
Keimzeit – Nachtvorstellung

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