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Hamburg – Stadtpark

Hier haben wir – soweit ich mich erinnere – zuletzt im Verlauf der „Ahl Männer-Tour“ gespielt. Das ist jetzt 23 Jahre her, aber natürlich kommt es mir mal wieder so vor, als wäre ich erst vorige Woche auf dem kleinen, abschüssigen Rasenstück vor der Bühne ausgerutscht. Inzwischen hat Carsten Jahnke, der hiesige örtliche Veranstalter an diese Stelle eine provisorische Treppe mit anschließendem Catwalk („Egonase“) bauen lassen.

Thomas Weilbier, der Chef meines hier in Hamburg ansässigen Lieblings-Gitarrenladens No.1 bringt höchstpersönlich den Beatles-Bass vorbei, in den ich mich während meines letzten Hamburg-Aufenthaltes verguckt hatte. Genau genommen braucht man „sowas“ ja nicht, aber der Romantiker/Beatles-Fan in mir hat schließlich gesiegt. Schließlich habe ich schon im zarten Alter von 14 Lenzen von einem solchen Höfner-Bass geträumt, mir aber lediglich diesen, mit rotem Kunstleder bezogenen, Quelle-Bass leisten können. Um unsere Neuerwerbung auch ja gebührend zu feiern, wärmen wir beim Soundcheck noch schnell „Money“ auf, den ersten Song, den ich jemals in einer Band gespielt habe. (Damals noch in dem Glauben, es handele sich um ein Beatles-Stück. In Wirklichkeit ist „Money“ ein Motown-Klassiker, den Anfang der sechziger Jahre so ziemlich jede britische Band im Repertoire hatte.)

Des weiteren stelle ich die Setliste nach den gestern dann doch gewonnenen Erkenntnissen noch einmal gründlich um. In Sachen In Ear-Monitoring heute Gottseidank keinerlei Probleme. Spielen eine äußerst entspannte Show bei optimalem Wetter vor einem Traumpublikum in einer zauberhaften Location. Zu toppen wäre das hier nur noch durch weniger räumliche Distanz zwischen Band und Auditorium sowie späterem Konzertbeginn gewesen. Aber das ist nun mal nicht zu ändern, somit findet die ganze Angelegenheit im Hellen statt. Keinerlei Lichtstimmungen, beim letzten Ton der Show (Punkt 22 Uhr) ist es immer noch hell. Von daher auch der frühe Konzertbeginn um 19 Uhr.

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