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Dienstag, 27. November 2012 – Kaarst, Albert-Einstein-Forum

Wie ich höre, stammt der berühmte Reitergeneral Jan von Werth („Jan un Jriet“) aus Kaarst, der es u.a. sogar bis in Wims BAP-Film geschafft hat. Das gibt natürlich Pluspunkte. Zeitlich parallel zu unserer Ankunft am Albert-Einstein-Forum ruft Arno Steffen an. Seit heute ist das neue Arsch huh-Buch erhältlich und wir unterhalten uns über das, was seit dem 9. November gelaufen ist. Moni arbeitet am Schnitt der DVD, Arno kümmert sich um den Gesamtbogen und Thomas Brück mischt den Ton. Natürlich müssen da auch Entscheidungen getroffen werden. Ich für meinen Teil vertraue den Dreien, dass sie das alles schon richtig machen! Nur im äußersten Notfall sollte da etwas ausgebessert werden. Beispielsweise, wenn ein Mikro nicht offen war, sollte der Entsprechende noch mal singen, bzw. spielen. Alles andere wäre unauthentisch und verlogen. Denke, dass die paar Patzer außerdem menschlich und entschuldbar sind. Danach mache ich mich auf meinen obligatorischen Stadtbummel, was aber nicht unbedingt von Erfolg gekrönt wird, denn die Kaarster City besteht im Wesentlichen aus einer Shopping Mall und das war’s dann auch. Also wieder zurück ins Pädagogische Zentrum, in dem sich das Einstein-Forum befindet, um ein wenig Papierkram zu erledigen. Hier haben sie wirklich alle schon gespielt, jedenfalls was die KleinkunstSzene betrifft. Uschi, die das hier organisiert, erzählt mir, dass sie sich uns, bzw. mich seit 1981 herwünscht, was aber immer wieder aus irgendwelchen Gründen gescheitert war.
Jetzt ist es also soweit. Angenehmes, aufmerksames Publikum, das zum Lachen definitiv nicht in den Keller geht. Denke, wir hatten eine Menge Spasß. Während „Maat et joot“ fliege ich doch tatsächlich aus der Kurve, weil ich darüber nachdenke, ob ich an dieser Stelle des Programms nicht besser „Für Maria“ spielen sollte. Kein Beinbruch, morgen probier‘ ich das mal. Nach dem Gig fahren wir natürlich nach Köln.

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