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Sonntag, 29.Mai 2011 – Köln, Chlodwigeck

Nach einer erneut viel zu kurzen Nacht (habe vor lauter Adrenalin im System maximal vier Stunden geschlafen) ein ausführliches Familienfrühstück, danach ein Fototermin an der Parkbank, die mir die Band zum Geburtstag geschenkt hatte und dann direkt zum Soundcheck ins Chlodwigeck. Eine Art „Wohnzimmerkonzert“, das man unter Nennung eines überzeugenden Grundes bei einer Boulevardzeitung gewinnen konnte, ist für heute Abend 20.00 Uhr anberaumt. Der Grund, den BAPsi und Dylan vom „1.Kölner BAP-Stammtisch“ für den Zuschlag angeführt hatten, war so einleuchtend wie kein zweiter: Es solle ein Konzert für Sylvia und Stephan werden, welcher von uns nur „Der starke Mann“ genannt wird, seit er in schöner Regelmäßigkeit seine Frau bei den ersten Tönen von „Rita“ auf die Schultern hebt. Bei exakt dieser Aktion hatte er sich am 30.März auf der MS RheinEnergie ein Bein gebrochen und in Folge dessen den Rest des Abends verpasst. Da sich dieser Stammtisch obendrein noch regelmäßig in unserem alten Wohnzimmer und unserer alten Kommandozentrale, dem „Chlodwigeck“, trifft, lag nichts näher als nach 32 Jahren noch mal hier aufzutreten. Erfreulicherweise haben die Unheilbaren dieses Fanrudels nicht nur an sich gedacht sondern über Chrischie auch Fans außerhalb ihres Bekanntenkreises eingeladen, sodass wir vor lautern vertrauten Gesichtern mit optimaler Textvertrautheit spielen. Gott-sei-Dank haben sich alle daran gehalten nur so viele Personen einzuweihen, dass ein Flashmob vermieden wurde, ansonsten hätten wir spätestens nach einer halben Stunde abbrechen müssen, denn dann wäre bereits der dritte Bus nicht mehr um die Ecke gekommen. So ging aber alles gut, wir spielten bis deutlich nach 22.00 Uhr und konnten uns anschließend noch nett mit geneigten Menschen unterhalten. Musste im Laufe des Konzerts wiederholt an den Gig mit Bruce im Berliner Café Eckstein denken. Schön, dass „Jupp“ und vor allem die „Ruut, wiess, blau querjestriefte Frau“ endlich mal am Originalschauplatz aufgeführt wurden. Man muss sich das mal vorstellen: Seit diesem Gig im Hochsommer 1979 haben wir jetzt nicht mehr hier drin gespielt. Vill passiert sickher.