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Samstag, 11. Juni 2011 - Wolfhagen, Kulturzelt

Erfreulicherweise regnet es nur vormittags, so dass wir nicht schon wieder von 16:00 bis Mitternacht auf einem matschig feuchten Festivalgelände verbringen müssen. Nie werde ich den Sommer der Amerika-Openairs vergessen, kein einziges ohne Regen. Auch Wolfhagen habe ich hauptsächlich verregnet in Erinnerung, was vor allem ein Problem für die überaus engagierten Veranstalter-Clique ist, schließlich finanziert sich solch ein Festival-Programm ausser durch Eintrittsgelder und Sponsoren vor allem auch durch Gastronomie- Einnahmen vor, während und nach den Veranstaltungen. Wer sitzt schon freiwillig bei strömendem Regen im Biergarten?! Sehr erfreulich, dass man sich für ein größeres Zirkuszelt entschieden hat, ca. 10 Meter länger als das bisherige. Dadurch hat man mehr Platz auf der Bühne und auch die Lichttraversen hängen höher, so dass wir nicht ab der dritten Nummer verglühen. Das vorgesehene Programm läuft nach Austausch einiger Songs, die wir in Köln mit der Big Band gespielt hatten, nahezu optimal rund. Noch ein, zwei Umstellungen und wir haben´s. Leicht nervig der Brüllaffe, der bei jeder sich bietenden gelegenheit lautstark nach Müsli Män verlangt. Seinen ersten Versuch hatte ich spontan mit "Dä Müsli Män ess krank, dä hätt Ehec" gekontert und danach hätte es eigentlich jedem klar sein müssen, dass sich dieser Song nicht auf der Setliste befindet, nur ihm irgendwie nicht. Ist natürlich nicht besonders toll, wenn man bei jeder Anmoderation, vor allem zu "Gulu", damit rechnet, dass der Kerl erneut seine Chance wittert. Bleibe dennoch gelassen und erfahre später, dass der FSV Wolfhagen heute den Aufstieg in die nächsthöhere Liga geschafft hat und insofern der eine oder andere Sportsfreund wohl leicht aus der Spur geraten ist. Nicht schlecht kam übrigens die Verwirklichung von Annes Idee, nach der Domglocken-Schikane ab jetzt immer mit eingespieltem Geläut zu beginnen. Gut, dass es davon eine CD mit sämtlichen Varianten gibt.