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Montag, 24. März 2014 - Braunschweig / Stadthalle

Heute wird Robin 28. Pünktlich zu Mitternacht hatten wir ihm per Video-Botschaft ein Geburtstagsständchen aus meiner Garderobe zugeschickt. Genau zwölf stunden später fahren wir in Normal-Tour-Besetzung in Erfurt los. Zuvor noch ein kleiner Stadtbummel, denn gestern hatten die Geschäfte ja geschlossen und ich muss unbedingt noch zu meinem Trödelladen “Nostalgie am Markt“, wo ein sachkundiger Rentner ein liebevoll geführtes Geschäft mit allerlei Raritäten führt, die sich ganz offensichtlich mal in aufgelösten Haushalten befanden. Heute entdecke ich eine Porzellan-Sarotti-Mohr-Figur, die wunderbar auf die Fensterbank meines Arbeitszimmers passen wird. Wir entscheiden uns (diesmal freiwillig!!) für die landschaftlich schöne Strecke durch den Harz, immer knapp an der damaligen Deutsch-Deutschen Grenze entlang und hören dabei das, als Sensation gepriesene „neue“ Album von Johnny Cash „Out among the Stars“, welches allenfalls für Die-Hard Fans unverzichtbar ist. Mir persönlich kommt es im Gegensatz zu den von Rick Rubin produzierten American Recordings leider nur großkotzig vor. Fernfahrer-Mucke halt, Gunther Gabriel-mäßig . Genau aus diesem Mief hatte Rick Rubin Johnny Cash ja damals heraus gerettet, als er selber keinen Plan mehr hatte, in welche Richtung es führen sollte. Hätte man für mich nicht unbedingt posthum veröffentlichen müssen. Geschäftemacherei. Passt aber irgendwie ganz gut zu dem „Grenz –Imbiss“ vor dem ein ausgestopfter Vopo auf einer Bank Kunden anlocken soll. Beim Soundcheck heute nur Routine, keine Änderungen, auch kein neuer Song wird angegangen. Ein sehr solider Gig nach dem wir noch bis Magdeburg fahren, damit wir den Off-Tag nicht auf der Autobahn verplempern.