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Mittwoch, 15.Juni 2011 – Oberursel, Hessentag

Vormittags Büro, mittags mit dem ICE zum Frankfurter Flughafen, wo mich Didi einsammelt. In Oberursel angekommen, beginne ich zu begreifen, was es mit diesem Hessentag auf sich hat. Unsere Crew hat unsere Anlage in einem riesigen Festzelt aufgebaut, die Bühne steht uns für einen ausführlichen Soundcheck zur Verfügung. Irrtümlicherweise hatte Jürgen angekündigt, sein alter Kumpel, der Saxofonist Christian Felke, würde heute zu uns stoßen, weil er mit seiner Band in einem der anderen Zelte auftrete. Aus diesem Grund hatte ich „Amerika“ in die Setliste integriert, was ich für gar keine schlechte Idee hielt, schließlich handelt es sich bei dem Song um meine Lieblingsnummer aus 18 Jahren Zusammenarbeit mit dem Major. Lasse ihn im Programm, obwohl C.F. nicht mitspielt, muss allerdings während des Konzertes einsehen, dass „Amerika“ in der Plugged Version einfach nicht ohne Saxofon auskommt. Ansonsten verläuft die Show verblüffend reibungslos, erneut zünden die neuen Stücke, als ob die Leute sie seit Jahren kennen würden. Es herrscht ein unglaublich tropisches Klima im Festzelt, wir schwitzen wie die Buddhas und nach der Show, als kältere Luft hereinströmt, bewegen wir uns durch dichten Neben. Hat zwar was Albtraumhaftes, kann unsere Zufriedenheit allerdings in keinster Weise schmälern.