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Kiel - Halle 400

Auch heute wieder ein ausführlicher Ritt über bundesdeutsche Autobahnen. Leider können wir in der Halle 400 erst ab 18 Uhr Krach machen, weil im gleichen Gebäude, einer ehemaligen Produktionsstätte für U-Boote, auch ein Fernsehstudio untergebracht ist, in dem so lange gearbeitet wird. Können uns demnach lediglich noch einmal mit „Hundertmohl“ befassen, „Johnny wohr joot“ muss bis zum morgigen Soundcheck warten.

Da heute die Bühne nicht einmal halb so groß ist wie gewohnt, müssen überall Abstriche gemacht werden, was vor allem in Sachen Monitorsound schwierig ist. Einige Instrumente kommen einfach bereits lauter aus den jeweiligen Boxen, als dass sie wie gewohnt in die unterschiedlichen Monitor-Mixe einpassbar wären. So singe ich z.B. „Bahnhofskino“ in meinem Mix ausschließlich zu einem viel zu lauten Bass. Zum Glück verfügen wir über genug Routine, um mit diesen Gegebenheiten klar zu kommen und erneut einen guten Gig zu spielen.