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Freitag, 18.Mai 2012 - Hachenburg / Rundsporthalle

Gestern, am "Vatertag", haben wir - Jürgen, Micha, Didi und ich - es uns gegönnt, ins Kino zu gehen, um uns den neuen Bob Marley-Film von Kevin MacDonald anzusehen. Wenn das keine angemessene Vatertags-Exkursion war, dann weiß ich´s auch nicht: Wir vier bringen es nämlich gemeinsam genau auf Marley´s (bestätigte) elf Kinder mit sieben Frauen! Ein sehr gut gemachtes Portrait, das so einiges klarstellt, was seine Bedeutung, aber auch seine Irrtümer betrifft. Werde mir unmittelbar den Soundtrack besorgen: Heute dann, nach einer Nacht im heimatlichen Bett gegen 15:00 Uhr nach Hachenburg im Westerwald. Wenn ich mich richtig erinnere, haben wir hier zum ersten Mal gespielt, als wir quasi als Aufwärm-Gig die Leopardefelltour eröffnet haben. Dann so ziemlich auf jeder regulären Tour, vor acht Jahren sogar im Backstage-Bereich Isis` zehnten Geburtstag gefeiert und abends ihr zu Ehren Bob Dylans "Isis" mit Unterstützung von Julian Dawson gespielt. Weiß noch genau, dass ich mich sehr über ihre Entscheidung gefreut habe bei uns zu feiern, denn einem Riesengartenfest inklusive Hüpfburg bei uns in Köln hätte nichts im Wege gestanden. Gestern fiel mir gerade noch rechtzeitig auf, dass wir im Westerwald unbedingt "Chippendale-Desch" spielen müssen. Schließlich spielt der Westerwald eine tragende Rolle in diesem Text über meine Mutter, und die Leute freuen sich jedesmal weg, wenn wir den Song spielen. Überhaupt großartige Stimmung im Publikum, auch wenn der eine oder andere Kampftrinker mit seinem Enthusiasmus leicht über´s Ziel hinausschießt. Hält sich aber alles in geordneten Bahnen, der Nebeneffekt ist dann halt der, dass ich anfange zu überlegen, welche Songs für die Open Airs wohl zu zart sind und durch kräftigere ersetzt werden müssen.