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Freitag, 01.November 2013, bis Sonntag, 10.November 2013 – Köln

Das Wochenende über findet nichts Erwähnenswertes statt. Montags gebe ich mir den FC, der dann auch artig gegen Union Berlin was fürs Torverhältnis tut. Im Stadion treffe ich Peter Brings, dem jetzt wieder die härteste Jahreszeit, nämlich die Karnevals-Session bevorsteht. Bin ich froh, dass wir da nicht unser Geld verdienen müssen!! Erst nach der Karnevalswoche werden wir mit unserem Tourproben beginnen. Momentan macht es Riesenspaß, mir die in Frage kommenden Songs zusammen zu suchen. Komme immer wieder auf neue Möglichkeiten, aber die müssen halt optimal kombiniert werden. Fühle mich da oft wie der Bundestrainer, denn der kann auch mir elf Spieler für die Start-Formation nennen. Luxusproblem!!

Am Mittwoch findet im Ehrenfelder Cinenova die „kurzundschön“-Preisverleihung statt. Professor Jung von der KHM hatte mich gebeten, an diesem Abend als Preispate zur Verfügung zu stehen, was ich gerne tue. Sabine Heinrichs führt durchs Programm, ein kurzweiliger Abend mit reichlich niveauvollen Kurz- und Kürzest-Filmen.

Am Donnerstag lese ich auf dem Fest des Case-Managements der Uni-Klinik aus „Zugabe“ vor, fast genau auf den Tag an dem ich vor zwei Jahren hier eingeliefert wurde.

Freitags Bürokram.

Und am Samstag ist es schon wieder ein Jahr her, dass wir auf der Deutzer Werft das 20.Jubiläum von Arsch Huh gefeiert haben. In diesem Jahr findet am 9.November beim Deutschlandfunk der Campus Radio-Tag statt. Abends spielen Wingenfelder & Wingenfelder im Kammermusiksaal des Deutschlandfunks. Ein Sendesaal der erst jetzt in mein Leben tritt, obwohl ich ja nun wirklich oft schon in diesen heiligen Hallen zu tun hatte. Schön die Jungs wiederzutreffen, mit denen ich erst im Vorjahr diverse Jugendherbergen an der Waterkant bespielt hatte. Inzwischen haben die Herren ein sehr schönes Album mit dem Titel „Selbstauslöser“ bei Wolfgang Stach im Maarwegstudio aufgenommen und gehen damit in Bälde auf Tour. Sollte man besser mal nicht versäumen!!

Am Sonntagvormittag lädt Volker Rohde anlässlich seines 70. Geburtstag zum Frühstück ein. Ein kölsches Urgestein, auf den immer Verlass ist. Tina und ich hatten ihn damals kennengelernt, als Major und ich zwei Wochen hintereinander bei den „Bläck Fööss“ im Millowitsch-Theater zu Gast waren und Volker als eine Art „Mädchen für alles“ fungierte. Dementsprechend treffen wir beim Geburtstagsfrühstück im „Spitz“ in der Pfeilstrasse unter anderem auch Tommy Engel und erneuern unseren Schwur und endlich mal zu melden, sobald „.. e bessje mieh Zick ess!!“ .