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28.08.2010 | Flug 4U675 Santorini - Köln/Bonn

Nach fast einem Monat eine kurze Zusammenfassung: Dienstag, 3.August, eine Scheckübergabe zugunsten „Gemeinsam für Afrika“ im Kölner Schokoladenmuseum, eine Gabelstaplerfirma hatte € 15.000 gestiftet. Bis zum Familienurlaub auf Naxos (vom 7. bis heute) schaffe ich es tatsächlich, die letzte noch fehlende Nummer fürs Album zu betexten, einen Song, den Helmut mir mal wieder maßgeschneidert hat. Somit kann ich entspannt verreisen, ohne mich im Hinterkopf dann doch wieder mit irgendwelchen Terminen beschäftigen zu müssen. Eine prima Voraussetzung, denn die kommenden Wochen und Monate werden es in sich haben.
Fliege also mit meinen Damen erst mal für drei Tage auf die Vulkaninsel Santorini, die mich vor zwei Jahren, als ich allein dort zwei Nächte verbrachte, ziemlich umgehauen hatte. Der Blick von Imerovigli runter in den Krater ist nach wie vor einer der atemberaubendsten, die mir jemals vergönnt waren. Dann weiter mit der Blue Star Naxos auf „unsere“ Insel, die mir 2003 Klaus Hoffmann vermittelt hatte, auf der wir aber wegen der suboptimalen Flugverbindungen nur dann den Sommerurlaub verbringen können, wenn keine Open Airs anstehen. Hier angekommen ist alles beim alten. Allgemeine Freude, es hat was von nach Hause kommen, als wären wir gar nicht weggewesen. Obwohl ich mir - trotz Übergepäckgefahr - Unmengen Bücher mitgenommen habe, bin ich sehr froh, dass „Silver and Used Books/Vrakas“ in Naxos-Stadt noch existiert. Auch diesmal bin ich ab der Hälfte unserer drei Wochen wieder Stammkunde. Finde hier vor allem Bücher, die ich immer schon mal lesen wollte, aber mangels Gelegenheit dann doch nie gelesen habe. Wer zieht schon beispielsweise los, um sich Victor Hugos „Die Elenden“ zuzulegen? Auch merkwürdig, dass mir nie John Updikes Rabbit-Tetralogie untergekommen ist. Jedenfalls habe ich mir jetzt wenigstens mal den vierten und letzten Teil „Rabbit in Ruhe“ gegeben und soviel Spaß dabei gehabt, dass ich mir am Montag unmittelbar die ersten drei Bücher bestellen bzw. kaufen werde.
Was die Arbeit betrifft habe ich lediglich Feinschliff an den fürs Album vorgesehenen Texten betrieben. War dann doch noch einiges, vor allem was Doubletten betrifft. Einige Themen kommen halt immer wieder hoch und plötzlich bemerkt man, dass bestimmte Sätze und Reimpaare in mehreren Songs auftauchen, was natürlich überhaupt nicht geht. Immer wieder faszinierend auch der „Nackenhaartest“. Egal wie lange das Schreiben eines Textes her ist, an bestimmten Stellen, die damals gerade so durchgingen, sträubt sich immer noch was und das heißt dann nichts anderes als: Da musst du noch mal ran, Mann!
Für die letzte Woche kommt Severin noch dazu, eine prima Idee, denn dass wir zusammen irgendwo in Urlaub waren, ist locker zehn Jahre her.


01.08.2010 | Köln

Die vergangenen drei Wochen mal wenigstens im Schnelldurchgang: Montagmorgen (12.7.) mit Didi und Hellmän zum ersten Meeting bezüglich des kommenden Albums bei der EMI. Wie es aussieht sind wir uns im Wesentlichen einig, lediglich die Veröffentlichungstermine so abzustimmen, dass weder Hoffmann & Campe noch unsere Plattenfirma medienmäßig ins Hintertreffen geraten, bleibt bis nach den Sommerferien eine ungeknackte Nuss.
Dienstagvormittag ein Interview-Termin mit der WDR-„Lokalzeit“ im Lithos, schräg gegenüber von Heinrich Bölls Geburtshaus, Ecke Teutoburger- und Alteburger Straße. Anlass war natürlich der 25.Todestag. In sämtlichen Zeitungen erscheinen dieser Tage Rückblicke auf seine Arbeit und sein Leben, teilweise schon befremdlich, dass einige Kulturkritiker allen Ernstes seine Bedeutung als „Gewissen der Nation“ höher bewerten als seine Leistung als Schriftsteller.
Mittwoch und Donnerstag noch zweimal raus zu Mike Herting, kleinere Probleme bezüglich der Rohaufnahmen, die er zum Arrangieren der „Deutschlandlieder“ braucht. Markus Schäfer vom Böll-Archiv ruft an, weil man auf der Suche nach den ungeschnittenen Bändern zu „Deutsche Erinnerungen aus vierzig Jahren“ ist und überhaupt noch einige Fragen dazu hat, weil dieses Gesprächsprotokoll und die Geschichte seines Zustandekommens im letzten Band der „Heinrich Böll-Werke / Kölner Ausgabe“ abgedruckt werden soll. Tragischerweise lebt Viktor Böll, der ehemalige Leiter des Archivs, der den Film gemeinsam mit Herbert Hoven gemacht hatte, nicht mehr, einiges an Informationen zu dieser Angelegenheit dürfte er mit ins Grab genommen haben.
Samstag (17.7.) sehe ich mir auf Einladung der „Zeitungsgruppe Köln“ von den Rheinterrassen aus gemeinsam mit meinen Töchtern das alljährliche Feuerwerk „Kölner Lichter“ an. Die dazugehörige Mutter weilt leider für zwei Wochen in Südfrankreich auf einem Yoga-Seminar und verpasst somit eine Veranstaltung, an der sie mit Sicherheit Spaß gehabt hätte.
Dienstag (20.7.) schaffe ich es endlich mal, mich mit Nick Nikitakis zu treffen, ewig nicht mehr gesehen den Mann, lediglich alle paar Wochen mal ein Telefonat.
Mittwochmorgen mit dem Zug nach Hamburg, wo ich gemeinsam mit Didi einen Termin beim Verlag wahrnehme. Es geht genau genommen um dasselbe wie vorige Woche bei der EMI. Über Nacht bleiben wir in Hamburg, abends eine kleine Grillparty im Garten von Annes und Ulles neuer Behausung. Ausgesprochen gelungene Veranstaltung!
Samstags Tinas Rückkehr aus Blacon, die darauf folgende Woche Feintuning an den bisher geschriebenen Texten fürs neue Album, der Versuch eines vorläufigen Tracklistings um dahinter zu kommen, was noch fehlt und am Freitagabend (30.7.) im Blitzverfahren die Aufnahmen der Wanderversionen meiner Songs in stackmans Studio. Bis wir uns am kommenden Samstag für drei Wochen in die Ägäis verziehen, hätte ich nämlich ganz gern die komplette Band (plus Anne und Rhani) auf den aktuellen Stand gebracht.
Sonntagabend sind wir ins Kölner Cinenova zur Premiere des Films „Themba“ eingeladen, was ich aber leider absagen muss. Bin seit dem Morgen leicht neben der Spur: Kopfschmerzen, Magen-Darm-Probleme, und da ich nach dem Film noch auf die Bühne sollte, um was zum Thema Aids in Afrika zu sagen, ziehen wir es vor zu Hause zu bleiben und halblang zu machen. In diesem Zusammenhang noch ein Buchtipp, den Oliver im Netz entdeckt hatte, nämlich „Wanderer der Nacht“ von Wojciech Jagielski. Habe das Buch in der Zwischenzeit gelesen und muss sagen, das ist das Beste, was ich in den vergangenen sechs Jahren zum Thema „Kindersoldaten und Nordpendler in Norduganda“ gelesen habe. Gut recherchiert und endlich auch einmal gut geschrieben! Der erste Satz: In Gulu ging der Tag zu Ende.

11.07.2010 | Köln, Bonn

Vom 26. bis einschließlich 29.Juni ist Oliver in Köln, um die nächste Gesprächsession fürs Buch aufzunehmen. Da es diesmal vor allem um meine Kindheit geht, erlauben wir uns abschließend am Dienstagvormittag einen Rundgang durch die Südstadt, innerhalb des Achthundertmeter-Radius rund um den Chlodwigplatz. In der Tat verblüffend, wie klein der Schauplatz der meisten Geschichten meiner 1950er und frühen 1960er Jahre ist und natürlich wie viel sich schon wieder innerhalb des letzten Jahrzehnts, seit ich von hier weggezogen bin, verändert hat. Auch wenn damals der U-Bahnbau nicht der Grund dafür war sondern unser nicht für kleine Kinder konzipiertes Haus und die fehlenden Spielmöglichkeiten im direkten Umfeld, glaube ich nicht, dass wir diese Krach- und Dreckphase durchgestanden hätten. Mittlerweile hat Hoffmann und Campe den Titel „Für `ne Moment“ im Herbstkatalog aus dem Sack gelassen, sodass die „Ede Wolf“-Zeit auch schon wieder der Vergangenheit angehört.
Von Mittwoch auf Donnerstag ist Stoppok in Köln, wir treffen uns auf einen Plausch im Campi am Wallraffplatz und tauschen unsere aktuellen Alben aus, damit wir wieder auf den neuesten Stand sind. (Jetzt schon mein Lieblingssong auf seiner neuen CD: „Spezialisierte Spezialisten“).
Die Weltmeisterschaftsspiele der deutschen Nationalmannschaft gucken wir im Familienkreis bei den Hells in Bonn, Rhani schaltet sich mindestens zweimal pro Spiel von der laufenden Sting-Tour aus den USA zu.
Am Sonntag, dem 4.Juli, gastiert Patti Smith auf dem Bonner Museumsplatz. Ein handfestes, entspanntes Konzert ohne herausragende Einzelkönner, eine Garagenband halt, mit einer erfahrenen Frontfrau, die keinem mehr etwas beweisen muss. Überraschend lediglich die Auswahl zweier Coversongs, nämlich „Play with fire“ von den Stones und „Perfect day“ von Lou Reed in Versionen, die sie komplett zu eigenen Stücken machen. Am meisten habe ich mich allerdings über „Ghost dance“ gefreut, eines meiner Lieblingslieder, das ich wiederholt mit dem Dudelsack blasenden Großvater unserer naxotischen Vermieterfamilie gespielt habe und in Bälde wieder spielen werde.
Montagabend dann an gleicher Stelle das Norah Jones-Konzert, eine ganz andere Welt: Perfekt bis aufs i-Tüpfelchen abgestimmtes Styling, von der Bühnendeko übers Licht, die Instrumente, die Kleidung und die Frisuren bis zum megacoolen Bühnenverhalten der Backing Group. Norah Jones selbst überzeugt durch ihre unprätentiöse Art und natürlich durch absolut schwerelose Musikalität, ein wunderschönes Konzert.
Dienstagmorgen ein TV-Termin im Chlodwigeck, ein Filmteam will etwas von mir über die Rivalität zwischen Köln und Düsseldorf wissen. Danach noch ins Büro, weil ein Journalist an einem Buch über Martin-Signature-Gitarren und ihre Besitzer arbeitet. Fotos, Interview und wieder nach Hause. Muss mich echt zusammenreißen, um mich jetzt endlich mal final und ausschließlich aufs kommende BAP-Album zu konzentrieren.
Mittwochs wird das schon wieder nichts, denn da treffe ich mich zum ersten Mal in Sachen „Deutschlandlieder“ mit Mike Herting, der – wie bereits 2004 für das erste Big Band-Album - die Arrangements schreiben wird. Könnte ein Hammer werden, zumal da eine Menge Stücke bei sind, die wir wegen ihrer damaligen Tagesaktualität wohl in der Gegenwart und in der Zukunft kaum noch mal in einem BAP-Programm spielen werden, die aber hier noch einmal richtig Sinn machen (beispielsweise „10.Juni“ und „Drei Wünsch frei“). Was jetzt schon feststeht ist jedenfalls, dass deutlich mehr Uptempo-Nummern auf der Liste stehen, als bei NiedeckenKöln. Bin sehr gespannt, wie Mike die Songs für diesen riesigen Klangkörper „Big Band“ arrangiert.
Abends scheitert dann die deutsche Nationalmannschaft an Spanien. Wer weiß, wie das ohne die Hypothek der gelben Kartenflut beim Serbienspiel gelaufen wäre, meines Erachtens konnte man der jungen Mannschaft die Verunsicherung anmerken, als sie jetzt zum ersten Mal im Verlauf des Turniers ohne Müller antreten musste. Wie wichtig der Kerl innerhalb dieses offensichtlich noch sehr fragilen Gefüges ist, wurde gestern beim Spiel um den dritten Platz offensichtlich. Andererseits sind diese ganzen hypothetischen Überlegungen natürlich im Grunde genommen lediglich Fußnoten. Hätte das „Wembley-Tor“ gegen Deutschland gezählt, wären wir dann nicht schon gegen England rausgeflogen? Wäre England 1966 ohne das erste Wembley-Tor überhaupt jemals Weltmeister geworden. Genau deshalb ist Fußball so beliebt, es lebe die Tatsachenentscheidung!
Meine zwei WM 2010-Momente, die ich wohl nie vergessen werde, sind erstens der von Asamoah Gyan verschossene Elfmeter in der letzten Minute der Nachspielzeit der Paarung Uruguay – Ghana und dann zweitens der vom selben Spieler verwandelte erste Elfer beim unmittelbar anschließenden Elfmeterschießen. Das war Tragödie in vollendeter Form. So, jetzt ist Spanien nach einem zweistündigen Grottenkick also Weltmeister und der eine oder andere von uns muss jetzt ganz stark sein, um die fußballfreie Zeit bis zur kommenden Bundesligasaison auf die Reihe zu kriegen. Vielleicht mal raus aus dem Fernsehsessel und rein in den Urlaub?!


22.06.2010 | Hamburg

Günter Berg, der Chef vom Hoffmann & Campe-Verlag, lädt seine Autoren in die Verlagsvilla ein, um das Programm des kommenden Frühjahrs vorzustellen. Außer den Leuten vom Verlag und Peer Steinbrück kenne ich erst mal kaum jemanden, treffe später aber dann doch noch ein paar verloren gegangene Bekannte aus vergangenen Zeiten. Eine angenehme Veranstaltung, wie es aussieht werde ich in der nächsten Zeit ein paar tolle Bücher lesen müssen. Abgesehen davon habe ich es tatsächlich geschafft, im Verlauf meiner vierstündigen Anreise per IC eine weitere von Michas Musiken zu betexten. Mir war eingefallen, dass unser nächstes Album ja mal ganz anders heißen sollte. Schreibe den Text des ursprünglich geplanten Titelsongs. Das Album wird jetzt zwar von einer ganz anderen Seite angegangen, aber die Grundstimmung bleibt und somit passt der Song hervorragend in den Gesamtzusammenhang der bisher zusammengekommenen Stücke.


19.06.2010 | Karlsruhe / Tollhaus

Kam also verspätet in Karlsruhe an, konnte mich dann aber glücklich schätzen, an einen Taxifahrer zu geraten, der immerhin wusste, wo sich Durlach befindet. Den „Kranz“ und die Rollerstraße kennt er allerdings nicht. Wir begeben uns also auf eine ausführliche Stadtrundfahrt und nach mehreren Erkundigungstelefonaten erreiche ich schließlich ermattet Jürgens Domizil zu einem Zeitpunkt, als man vor lauter gelber Karten bereits kaum noch das Spielfeld sieht. Klose wird gerade nach einem lächerlichen Kämpfchen um den Ball vom Platz gestellt, die Serben nutzen das Chaos der Schreckminute und erzielen das 1 : 0, und das Schicksal nimmt seinen Lauf. Dieser Schwachmat von Schiedsrichter nimmt dem Spiel jede Möglichkeit, denn spätestens ab hier liegt ein Schatten der Angst vor einem Platzverweis nach irgendeinem Teckling über allem. Poldi verschießt unerklärlicherweise einen Elfer und Löw nimmt dem Spiel, das längst nach Mikado-Regeln geführt wird, mit seinen zwei Auswechslungen schließlich auch noch den mannschaftlichen Zusammenhalt. Inzwischen sind alle Beteiligten unseres heutigen Kurzprogramms angekommen, wir ziehen in Jürgens Proberaum um und arbeiten zwei Stündchen. Danach zum Abendessen (inkl. England – Algerien) in den Kranz und zur Nachtruhe ins wohlbekannte Best Western, das früher „Queens“ hieß gegenüber dieser Gartenhalle, einer der grauenhaftesten Auftrittsorte des Landes, was die akustischen Gegebenheiten betrifft. Dass wir in diesem Glashaus jemals gespielt haben, wundert mich nach wie vor. Jedenfalls zucke ich immer noch regelmäßig zusammen, wenn ich das Ding sehe.
Heute erst mal ein kleiner Stadtbummel und nach dem Holland – Japan-Spiel in die heute einzuweihende neue Tollhaus-Halle zum Soundcheck. Wirklich toll geworden die Hütte, unser Wahl-Durlacher Jürgen ist regelrecht stolz auf „sein“ Tollhaus. Anscheinend klingt der Saal auch richtig gut, und das Fassungsvermögen (bestuhlt 800 / unbestuhlt 1.200) lässt erahnen, dass wir hier in verschiedensten Konstellationen wohl noch öfter auf der Bühne stehen werden. Ab 20.00 Uhr dann ein vielfältiges Programm in sämtlichen Räumen des fast komplett umgekrempelten Hauses; leider einiges, was ich gerne gesehen hätte zeitlich parallel zueinander, beispielsweise tritt die „Kleine Tierschau“, mit denen Didi in seiner Zeit vor BAP häufig unterwegs war, genau während unseres 45-minütgen Beitrags im Nachbarsaal auf. Schön, nach längerer Zeit endlich mal wieder den geschätzten Kollegen Stoppok zu erleben. Nach wie vor einzigartig, wie der Mann mit seinen Geschichten und seinem exzellenten Gitarrenspiel die Leute fesselt. Abermals beteuern wir uns gegenseitig, dass wir viel mehr zusammen machen sollten. Wer mir ebenfalls sehr gut gefällt, ist Habib Koité, der Sänger und Gitarrist aus Mali, wo ja bekanntlich der Blues seine Wurzeln hat. Unser Programm, dieses Mal sogar mit drei Ganes-Liedern („Motivaziun“, „En pü d’amur“ und natürlich „Da sóra“) funktioniert prächtig. Hätte ich mir auch nie träumen lassen, einmal mit Jürgen und vier Mädels (davon drei mit Geige) auf der Bühne zu stehen und das Haus zu rocken. Die schönsten Momente – mal abgesehen von dem perfekten Gesang, den die Südtiroler Damen wie gewohnt auf ladinisch abliefern – sind für mich die Passagen, in denen Anne mit Marlene und Elisabeth auf drei Geigen (Sollte da eine Bratsche dabeigewesen sein?!) improvisiert. Auch schön, als letzte Zugabe heute endlich mal Bob Marleys „Redemption Song“ auf die Setliste gesetzt zu haben, eines der Lieder, die ich in „Songs sinn Dräume“ gemeint hatte. Was für ein Song!